Newsletter aus Assisi 1/1
Sehr geehrter Herr Weihbischof,
Nach 16 Stunden sind wir gut und müde in Assisi angekommen. Nach dem Abendessen und dem Abendimpuls sind wir zu Bett gegangen. Am nächsten Morgen um 9:30 Uhr sind wir in die Stadt Assisi gewandert und haben die Kirchen des Heiligen Franziskus und der Heiligen Klara besichtigt. Unter anderem konnten wir sehen, wie und wo sie gelebt haben.
Franziskus lebte in seiner Kindheit in vollem Reichtum. Nach dem Krieg machte Franziskus' Leben eine Wendung und er wurde ein Bettler." Denn was nützt uns der Reichtum auf der Erde, wenn wir im Reichtum bei Gott leben können", so die Aussage von Franziskus. Er baute eine Kirche auf und half den Armen und Kranken. Franz lebte von der Natur und schrieb den Sonnengesang.
Die Heilige Klara folgte Franziskus auf seinem Weg, was zur damaligen Zeit für eine Frau ungewöhnlich war. Ihr wurden ihre blonden Haare geschnitten, als Zeichen der Hingabe zu Gott und zu den Menschen am Rande der Gesellschaft. So entdeckte Franziskus einmal Klara wie Sie den Leprakranken Essen brachte. Vollkommenes Zeichen dieser Hingabe zu Gott ist Ihr Rückzug in die Stille von San Damiano. Auch wurde Ihr zu Ehren die Kirche Santa Chiara gebaut.
Am Abend haben wir einen Film über Franziskus und Klaras Leben von damals angesehen, anschließend sind wir nach einem ereignisreichen Tag zu Bett gegangen.
Heute machten wir uns auf und besuchten zu Fuß Carcerie. Da wir schönes Wetter haben war dies für uns alle sehr anstrengend. Beeindruckt haben uns die vielen Altäre und die vielen Plätze an denen Franziskus mit seinen Freunden war. Einen besonderen Eindruck hinterließ die Einsamkeit und Stille dieses Ortes.
Nachdem wir in der Mittagspause mit belegten Broten und Obst versorgt wurden, feierten wir an einem abgelegenen Altar eine Heilige Messen, an deren Ende wir von Herrn Pfarrer Ochs und Herrn Pfarrer Metz ein gesegnetes Tau, das Zeichen Franziskus überreicht bekommen haben.
In unserer Herberge ankommen durften wir am Nachmittag Assisi noch auf eigene Faust erkunden.
Am Abend teilten wir uns dann in drei Gruppen. Eine Gruppe sang die Lieder unseres Firmgottesdienstes und eine sprach mit Pfarrer Ochs über die Firmung und deren Zeichen im Gottesdienst. Wir durften Ihnen diesen Brief schreiben.
