13 Jugendliche der Firmbewerber fuhren ins Kloster, um dort das Klosterleben, vor allem die Stundengebete kennenzulernen und mit Ordensschwestern in Kontakt zu kommen. Dabei sollte auch die Auseinandersetzung mit dem eigenen Glauben nicht zu kurz kommen.
"Was schmeckt mir im Leben, was nicht?"
Der geregelte Tagesablauf, morgens um 7:00 Uhr Laudes (Morgenlob), 12:00 Mittagsgebet; 18:00 Uhr Vesper (Abendlob) war schnell verinnerlicht und bot den äußeren Rahmen für das gesamte Programm. Darüber hinaus erkundeten die Firmbewerber Teile der Klosteranlage: Bildungshaus, Konvente, Friedhof, das Wasser der Seligen Beth,…
Was schmeckt mir im Leben, was nicht? Wo stehe ich im Leben (gerne)? Welche Zeichen setze ich im Moment? Welche zukünftig? Das waren die zentralen inhaltlichen Fragen, mit denen sich Jeder beschäftigte, auch im Vergleich mit dem Heiligen Franziskus von Assisi, den Schwestern vom Kloster Reute und vom Kloster Kellenried. Wo sind die Unterschiede zwischen ihren Zeichen? Wie haben sie die Zeichen der Zeit erkannt? Wann haben sie sich entschieden? Gab es Zweifel, Umwege, Ausstiege?...
Zurück zum eigenen Lebens- und Glaubensweg stellten sich dann Folgefragen: Wie möchte ich meinen weiteren Glaubensweg gestalten? Wer kann mir bei der Umsetzung helfen? Kann das auch mein Firmpate sein? Was sind meine nächsten Schritte?
Mit viel Freude, Engagement und Ausdauer fanden alle Antworten auf die Fragen. Dabei kam das gesellige Miteinander nicht zu kurz. Neben kooperativen Spielen und Chillzeiten gab es immer wieder Momente für Begegnung und Gespräch, auch mit weiteren Ordensschwestern. So zum Beispiel mit Schwester Grazia: mittlerweile im Mutterhaus in Reute zurück, war sie während ihrer Berufszeit im Kinderkrankenhaus in Ravensburg. Sie trug uns ein Spruch vor, der ihr sehr wichtig ist und sie durch das Leben begleitete. Ebenso verewigte sich Schwester Immakulata vom Kloster Kellenried in unserem Firmbuch mit einem Spruch, den wir angehängt haben. Schwester Immakulata ist die Schwester, die unsere Osterkerzen anfertigt.
Zum Schluss waren sich alle einig: Das war ein besonders schönes Glaubensabenteuer, das sicherlich unvergessen bleibt.




