Rückblick auf die Stationen des Firmwegs 2016
Franziskusweg Rhön

Unterschiedliche Highlights wurden in der Tagesreflektion benannt:
- Der Weg, die Natur drumherum
- Weg mit den Stationen
- Kennenlernen der anderen Firmbewerbern aus den anderen Gemeinden
- Atmosphäre war ziemlich gut!
- Schöner Tag
- Wandern
- Spiele
- Praktische Impulse, wie z.B. „Für was brenne ich?“
- Bus fahren
- Der ganze Tag!
Leider gab es auch etwas Negatives, für das die Organisatoren jedoch nichts konnten:
Der vorreservierte Tisch an der Thüringer Hütte war mit anderen Gästen besetzt. In einem Ersatzlokal am Kreuzberg wurden jedoch nicht alle bedient. Nur die Hälfte der Reisegruppe konnte in den Genuss eines warmen Essens kommen (:
Wir danken allen Firmbewerbern für Ihr Mitwirken an diesem Tag. Es war ein super schöner Tag, der uns allen sicherlich noch lange in sehr guter Erinnerung bleiben wird.
Nacht der Lichter - mit Gesängen und Gebeten aus Taizé

Zusammenfassend waren die Rückmeldungen, die wir eingefangen haben sehr positiv. "Es sei ein toller Abend gewesen. Die Veranstaltung war sehr ansprechend. Wir wussten gar nicht, dass eine so tolle Veranstaltung in der Nähe ist. Vielleicht sind wir bei der nächsten Nacht der Lichter, die am 4.12.2015 stattfindet wieder dabei. …“
Schön war auch, dass einige der FirmbewerberInnen von den Eltern begleitet wurden.
Danke für Euer Kommen, Euer Engagement.
Hike - eine Wegstrecke mit Pfr. Metz

Nach dem Lied „Atme in uns, Heiliger Geist“ (GL 346) könnte dieser Praxisbaustein so beschrieben werden:
Refr.:
Gehe mit uns - heiliger Geist
Zeig uns den Weg - heiliger Geist
Wirke in uns - heiliger Geist
Fange mit uns an!
- Komm du Geist, erzähle mir.
Komm du Geist, ich hör dir zu.
Komm du Geist, belebe mich
und ich laufe los. - Bleib bei mir, du heilger Geist.
Bleib bei mir, ich hüte dich.
Bleib bei mir, ich bin bereit
und steck andere an.
Oder in einem Wunsch ausgedrückt, der sich an ein Gebet des hl. Franziskus anlehnt, so:
Pfarrer, lass uns solche Reisen wiederholen,
nicht, dass wir Antworten parat haben, sondern dass wir fragen dürfen,
nicht, dass wir alles schon wissen, sondern dass wir suchen dürfen,
nicht, dass wir fix und fertig im Glauben ankommen, sondern dass wir reifen dürfen.
In diesem Sinne rufen wir Allen zu:
Pax et bonum
3 Tage im Kloster

Wir lernten einen Teil des Klosterlebens kennen, denn es war für uns schnell klar, dass wir alle Stundengebete mitbeten werden:
- Morgens um 7:00 Uhr die Laudes,
- mittags das Mittagsgebet um 12:00 Uhr und
- abends das Abendgebet um 18:00 Uhr.
Nachdem der Küchendienst den Speiseraum und die Küche gesäubert hatten, gingen wir immer in den Gruppenraum. Dort stellten wir unsere gemeinsamen Gruppenregeln auf, erfuhren ein wenig über Franziskus. Auch unser Wissen über Jesus Christus stellten wir unter Beweis. Damit wir einen Vergleich zum franziskanischen Klosterleben haben konnten, fuhren wir vom Kloster Reute ins benediktinische Kloster Kellenried, um dort eine Vesper mitzubeten. Den Unterschied merkten wir sofort.
Auch ein Kapuzinerpater, der uns am Mittwochmorgen in der Frühmesse begrüßte, kam nach seinem Krankenbesuch im Haus der guten Beth bei uns vorbei, um uns ein wenig vom Leben der Kapuziner zu erzählen. Wir konnten ihn alles fragen, wie z.B. wann er gemerkt hatte, dass er zum Priester berufen sei, ob er keine Kinder und Familie vermisse,…. Das war spannend. Auch Fragen an Schwester Clara, die uns die drei Tage begleitete, blieben nicht aus: Trägt sie ihr Ordenskleid immer oder warum wurde sie Ordensfrau oder… Beide Ordensleute waren über die Fragen nicht überrascht und gaben bereitwillig Auskunft.
In der Abschlussreflektion stellten wir fest, dass so ein Klosterleben ganz schön anstrengend ist. Jeden Tag so früh aufstehen (normalerweise wäre das außerhalb der Weihnachtsoktav noch eine halbe Stunde früher gewesen, da die Laudes dann schon um 6:30 Uhr beginnt), alle Stundengebete mitmachen, daneben arbeiten,…. Dazu muss man berufen sein!
Dennoch fanden wir es faszinierend einen kleinen Einblick in diese Welt zu bekommen. Vielleicht kommt der Ein oder Andere doch noch einmal zurück ins Kloster, um im Kloster ein paar Tage mitzuerleben. Dazu müssen wir noch ein wenig älter sein. Die Mädchen können dies ab 16 Jahren im Kloster Reute und die Jungen im Kapuzinerkloster in Stühlingen ab 18 Jahren. Oder vielleicht melden wir uns auf eine Ferienfreizeit im Kloster an. Für die Mädchen im Alter von 10 – 14 Jahren, für die Jungs im Altern von 11 – 15 Jahren im August 2016. Wer weiß, was uns dieser Praxisbaustein gebracht hat.
Wir freuen uns sehr auf unsere Firmung und haben dies auch in Briefen an unseren Firmspender Herrn Domkapilular Möhrle zum Ausdruck gebracht.
